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1946 im Niederländischen Son geboren. Ein Mann, der sich nicht nur einer Kunst verschrieben hat. Ein hyperaktiver
Denker und Macher, der nur selten ein schöpferisches Tief hat und schon
gar nicht an mangelnder Inspiration leidet. Obwohl er1965 sein Studium
an der ehemaligen Akademie für Industriedesign in Eindhoven (NL)begann,
um bildender Künstler zu werden, entschied das Schicksal erst einmal
anders. Umständehalber betrat er die Welt der Werbung, in der seine
Entwürfe übrigens den gebührenden kommerziellen Erfolg verbuchten. Aber
was macht ein Art-Direktor, der nach Jahren bildschaffender Aktivitäten
bemerkt, dass er mit jedem Filzstift, den er verbraucht, eine Grube
gräbt, die so tief zu werden droht, dass er unweigerlich den Himmel
aus den Augen verliert? In seinem 46. Lebensjahr wirft er das Ruder endgültig herum. Er entscheidet sich bewusst für neue Herausforderungen, bei denen akademische Gesetzmäßigkeiten hinsichtlich der Perspektive und Flächenaufteilung den Ansichten eines Antipoden weichen müssen. Anders ausgedrückt: eine sinnliche Phantasie des entgegengesetzten Daseins. Eine vierte Dimension, die die Quelle einer hemmungslosen, faszinierenden und farbenfrohen Welt ist, die er in vielerlei Formen gestaltet. Nicht nur in ausdrucksstarken Gemälden und überraschenden Objekten,
sondern auch in Gebrauchsgegenständen wie den vier Sesseln, die er für
Leolux entworfen hat. Die Werke von Clemens Briels sind und waren nicht nur in den Niederlanden,
sondern auch an den verschiedensten Orten in der ganzen Welt zu sehen. Neben Leolux zahlen viele internationale Konzerne wie Océ Copiers, Intercai Telematics, Pfizer Pharmaceutical Industries, die VSB-Bank und ABN AMRO World Tennis-Tournament 1997, zu seinen bedeutendsten Auftraggebern. 1994 wurde Clemens Briels für sein Buch "Antipodism" mit dem begehrten internationalen Preis der angesehenen Simpson Paper Company aus San Francisco ausgezeichnet.
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